Wer sind wir?

Aktuell sind wir zehn Freiwillige, die als Dozenten in den Computerkursen und in den Fragestunden aktiv sind. Wir sind alle bereits im Ruhestand, die meisten von uns aber erst seit kurzem. Wir haben in unserem Beruf mehr oder weniger viele Erfahrungen mit dem Computer gesammelt. Für uns gehört der Computer bereits als tägliches Arbeitsmittel dazu und doch sind die Einsatzbereiche sehr unterschiedlich. Wir sind z.B. Lehrer, die zu den ersten gehört haben, die im Unterricht den Computer eingesetzt haben, die ersten Internetzugänge nach Ingolstadt gebracht haben und schon Informatik studiert haben, als es das Fach noch gar nicht gab. Zur Gruppe gehören aber auch Programmierer der ersten Stunden. Sie haben Programme entwickelt, die Grundlage waren für die heutige Arbeitswelt.

Wir sind Anwender, die sich nicht damit begnügen, das anzuwenden was wir können, sondern wir sind Freaks, die dauernd dazulernen und die Entwicklung beeinflussen wollen.

Wer gehört alles dazu?

Manfred Bahr

Jahrgang 1938, Fluglotse und Beauftragter für Datenverarbeitung im Flugsicherungsdienst bis 1991 beim Bundesamt für Wehrtechnik und danach 20 Jahre Freier Mitarbeiter als IT-Beauftragter beim Stadttheater Ingolstadt.

Nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben mit 73 Jahren in 2011 bot sich im Bürgerhaus Ingolstadt die Gelegenheit, Computerkurse für Senioren mitzugestalten.

Mein Berufsleben war ein Leben mit den Computern und begann, als man sie noch nicht kaufen konnte, sondern sie noch selbst zusammenbauen musste.

Ich habe Freude daran älteren Menschen die Arbeit mit diesen rechnenden Maschinen zu erklären, wie man ihre Vorzüge schätzen lernt, um sie zum eigenen Vorteil zu benutzen. Bei der Arbeit als Trainer oder Coach sehe ich eine angenehme zwischenmenschliche Atmosphäre zu den Kursteilnehmern als einen sehr wichtigen Bestandteil meiner Arbeit an. Gute Laune, Humor und Geduld bei der Arbeit mit den Senioren hat für mich einen hohen Stellenwert.

Siegfried Bauer

Jahrgang 1946  Sudiendirektor i.R.  Lehrer am Gymnasium  Math/Phys/Informatik

Nach der Pensionierung im Jahr 2010 bot sich im Bürgerhaus Ingolstadt die Gelegenheit, Computerkurse für Senioren einzurichten.

Unsere Generation hat zum Großteil im Berufsleben noch keinen intensiven Kontakt zum Computer und den neuen digitalen Medien gehabt. Auf der anderen Seite bieten sich gerade durch die Anwendungen im Internet vielfältige Chancen, sich bei der Organisation eines selbstbestimmten Lebens auch und gerade in den Situationen körperlicher Schwierigkeiten helfen zu lassen.

Durch meine berufliche Tätigkeit als Lehrer habe ich gelernt, nicht die Gefahren dieser neuen Medien in den Vordergrund zu stellen, sondern die positiven Seiten hervorzuheben und damit unsere moderne Welt zu gestalten und die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.

Werner Hartmann

Jahrgang 1948,  Maschinenbau-Ingenieur (FH)

Meine ersten Computerkenntnisse erwarb ich bereits Anfang der 80 Jahre als ich in eine Erdöl-Raffinerie wechselte. Dort hatte ich das Glück in mehreren Aufgabenbereichen tätig werden zu können. So konnte ich bereits von Anfang an, an Großrechnern von IBM und Hewlett-Packart arbeiten und war maßgeblich an der Einführung von Personal-Computern und deren Vernetzung beteiligt. Die letzten 12 Jahre meines Arbeitslebens arbeitete ich als Projektleiter Sonderprojekte, also was Computer betrifft, im Anwenderbereich mit Office und Projekt-Programmen.


Etwa ein halbes Jahr nach meiner Pensionierung im Frühjahr 2011 wurde ich bei den Senioren ins Netz im Bürgerhaus tätig.

Die Arbeit mit gleichaltrigen und teilweise wesentlich älteren noch wissbegierigen und lernwilligen Menschen macht mir sehr viel Spaß.

Marianne Karajlovic

Jahrgang 1945, im Ruhestand

Meine ersten Erfahrungen im Umgang mit Computern machte ich nach meiner Lehre bei der Firma IBM, die damals auf diesem Gebiet führend war; man arbeitete noch mit Lochkarten. Mich haben mein gesamtes Berufsleben hindurch neue Entwicklungen und deren Anwendung interessiert. Bis zu meiner Pensionierung Ende 2010 war ich zuletzt in einer Steuerkanzlei u.a. für die Netzwerkadministration zuständig. In der Gruppe "Senioren ins Netz" möchte ich meine erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen an andere Senioren weitergeben. Dafür ist es darüberhinaus notwendig, sich ständig auf dem neuesten Stand zu halten.

Mir macht die Arbeit im Neuburger Kasten vor allem dann viel Spass, wenn es mir gelingt, Begeisterung für die neue Technik und digitale Medien zu wecken und damit einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, die ältere Generation in der Mitte der Gesellschaft zu halten.

Irmgard Mayer-Heckmann

Jahrgang 1951, Industriefachwirt

Nah meiner Ausbildung als Industriekaufmann wechselte ich 1972 in den Finanzbereich der Ingolstädter Automobilfirma. Nach meiner Fortbildung 1986 als Industriefachwirt erlangte ich 1988 noch weitere berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse.
In meiner beruflichen Laufbahn war ich bei den Anfängen der EDV, bis zu den heutigen modernen Medien, beteiligt.

Nach meiner Pensionierung 2012 wurde ich auf die Senioren ins Netz aufmerksam. Seit dieser Zeit wirke ich dabei mit. Meine Schwerpunkte liegen auf den neuen Medien wie Tablett, Smartphone, Facebook und Skype.

Die ältere Generation kann dadurch noch aktiv am Leben teilnehmen. Ich versuche den Senioren die Angst vor diesen Medien zu nehmen. 

Paul Nosse

Als Maschinenbautechniker konnte ich eine staatl. Weiterbildung zur Arbeitssicherheitsfachkraft absolvieren. Dadurch hatte ich das große Glück, über mehr als 30 Jahre in meinem Beruf alle Mitarbeiter/Innen der Technischen Entwicklung der AUDI AG im Arbeitsschutz zu betreuen. Natürlich kam man da mit allen möglichen Computern in Berührung, seien es Großrechner der Informatiker oder der PC am Arbeitsplatz. Von Word, über Excel und PowerPoint, Bilderverwaltung, man sollte alles beherrschen. Dafür gab es hausinterne, gute Lehreinheiten. 2007 ging ich in Rente. Bei dem Problem „wie erstelle ich die Home-Page für meinen Verein“ kam ich es erstmals mit dem Bürgerhaus in Berührung. Für mich war es auch nachhaltig, dass mein Neffe eine der ersten Infoeinheiten referierte. Kompetent und praxisnah konnten meine Fragen im Arbeitskreis der Senioren im Netz beantwortet werden. Vielleicht kann man sich mit seinen Kenntnissen im Kreis der Senioren im Netz einbringen?

Wie kann ich mit meinen Kenntnissen hier allgemein helfen? Nun bin ich dabei und freue mich, dass ich seither im Team (hoffentlich) hilfestellend mitarbeiten darf, an Liebsten in der montäglichen Fragestunde. Kommen Sie einfach vorbei, wir sind ein „nettes“ Team.